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Hella Blum
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Start des interdisziplinären Akademie-Projekts #2komma42

Dokumentation: Online Veranstaltung: „Suchet des Web Bestes …“

Fakenews, Hass und neue Formen der Gemeinschaft im Netz standen am 7. April  2020 im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung zum Akademie-Projekt #2komma42 – VerNETZt im Glauben. Wie kann christliche Gemeinschaft im digitalen 21. Jahrhundert aussehen?“

Bei dem Titel  "Suchet des Web Bestes …"  klingt bereits das Thema durch. Es ging um Spaltung und Gemeinschaft im Netz und kirchliches Engagement für eine bessere Netzkultur.

Die Akademie hatte zu dieser Online-Veranstaltung gemeinsam mit der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Melanchthon-Akademie Köln eingeladen.

Online-Veranstaltung war auch Start für den Medienpreis für digitale Projekte 2020
Im Rahmen der Tagung wurde auch die Ausschreibung für den Medienpreis für digitale Projekte 2020 der Evangelischen Kirche im Rheinland vorgestellt und die Bewerbungsphase eröffnet.

Professor Dr. Andreas Büsch. Foto: Clearingstelle Medienkompetenz Bild-LupeProfessor Dr. Andreas Büsch. Foto: Clearingstelle Medienkompetenz

Vortrag von Professor Dr. Andreas Büsch:

Vom Netzrauschen und dem Schatz im Acker
Warum wir nicht vorschnell mit dem Finger auf andere zeigen sollen

Der Vortrag ist als Videodokumentation hier und auf dem YouTube-Kanal der Akademie abrufbar.
Die Folien des Vortrag sind am Schluss dieses Artikels zum Abruf bereit gestellt.

Der katholische Theologe lehrt an der Katholischen Hochschule Mainz Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaft. Darüber hinaus ist er Leiter der Clearingstelle Medienkompetenz.

„Prüfet alles und behaltet das Gute“ (1 Thess 5,21) – das passt vielleicht auf die alte Welt der Massenmedien. Wie die digitale Netzwelt gestaltet wird, liegt aber ganz wesentlich an uns – welche Haltung wir einnehmen und welche Werte wir aktiv vertreten“, davon ist Büsch überzeugt.

In seinem theologischen Impuls setzte er sich u.a. mit der Leitfrage auseinander, welchen Beitrag die Kirchen, Christinnen und Christen in der digitalen Gesellschaft für eine gute Netzkultur leisten können, in der christliche Werte wie Offenheit, Respekt oder Nächstenliebe wieder mehr zum Tragen kommen. „Wir müssen Verantwortung in der digitalen Kommunikation übernehmen und sollten nicht vorschnell mit dem Finger auf andere zeigen“, unterstreicht der Medienpädagoge.

Aus aktuellem Anlass ging Andreas Büsch auch auf das Thema Fakenews ein, denn in der Corona-Krise haben sie im Netz Konjunktur.

Rolf Krüger. Foto: privat Bild-LupeRolf Krüger. Foto: privat

Impulsreferat von Rolf Krüger.

Unser tägliches Netz gib uns heute: wie christliche Gemeinschaft Netzkultur prägt

Die Videodokumentation des Vortrags ist auf dem YouTube-Kanal der Akademie eingestellt.
Die Folien des Vortrags sind am Schluss dieses Artikels zum Abruf bereit gestellt.

Rolf Krüger ist strategischer Medienentwickler rund um #Medien, #Digitalisierung und #Digitalität und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Fresh-X-Netzwerks. Krüger ist einer der Pioniere christlichen Netzengagements und hat die Portale Jesus.de und amen.de gegründet und 20 Jahre geleitet.

Im Blick auf Gemeinschaft im Netz hat Rolf Krüger eine Bestandaufnahme gemacht. Bei seinem Impulsreferat nahm er auch Beobachtungen aus der jüngsten Zeit seit Beginn der Corona-Krise auf:

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, müssen die Gottesdienste vorerst ausfallen, das gemeindliche Leben vor Ort verändert sich. Viele Kirchengemeinden entwickeln tatkräftige Nachbarschaftshilfen für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören oder in Quarantäne sind, z.B. Einkaufshilfen oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Andererseits brauchen wir alle jetzt, wo wir mehr physische Distanz halten müssen, geistliche und seelsorgerliche Begleitung. Und wir fühlen es: Gemeinschaft, auch Gemeinschaft vor Gott, ist gerade jetzt nötig. Mit neuen Angeboten in den sozialen Medien und im Internet antworten Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchengemeinden, Christinnen und Christen schon heute, wenige Tage nachdem sich unser Alltag einschneidend verändert hat, auf diese neue Situation. Livestream, Gebetsgemeinschaften, Online-Seelsorge ...

Rolf Krüger meint dazu:
" Es ist ja sehr spannend, was sich gerade im Moment um das Thema digitale Communities tut. Ich saß gestern mit einer Reihe von Kreativen zusammen - wir überlegen, was Corona für Kirche heißt und was wir über Gottesdienst-Streaming hinaus tun können. Wer hätte gedacht, dass diese Tagung so hochaktuell wird. Katharina Haubold und ich machen gerade für den Frischetheke-Podcast  Mini-Interviews mit Initiativen. Sehr spannend, was da grade entsteht…"

Video und Kurzvortrag ergänzen die Online-Veranstaltung

Grafik aus dem Projekt "Netzteufel" LupeGrafik aus dem Projekt "Netzteufel"

Video von Timo Versemann:
Wie kann Kirche Zivilcourage im Netz stärken?

Ergebnisse des Projekts „Netzteufel“ der Evangelischen Akademie zu Berlin
Ein Video von Timo Versemann, evangelischer Theologe und Projektleiter von „Netzteufel“

Timo Versemann leitete das Projekt „der Teufel auch im Netz“ (kurz: NetzTeufel) der Evangelischen Akademie zu Berlin. Ziel des vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderten Projekts war es die Analyse demokratiefeindlicher Äußerungen in den Sozialen Medien, die sich auf christliche Motive stützen. Entwickelt werden theologisch anspruchsvolle Gegennarrative und Handlungsstrategien.

Der Evangelische Theologe ist in der Evangelischen Jugend sozialisiert worden und hat Evangelische Theologie in Tübingen und Berlin studiert und im Sommer 2017 sein 1. Examen in Hamburg bei der Nordkirche abgelegt. Im Studium hat er sich u.a. mit der Dialektik von Widerstand und Versöhnung beschäftigt, seine Examensarbeit trug den Titel: „Das Abendmahl als ‚Sakrament der Versöhnung‘ – im Horizont ökumenischer Verständigung“.

Neben dem Studium hat er sich mit netzpolitischen Fragen von IT-Sicherheit, digitaler Kommunikationskultur und mit Grundrechten im digitalen Zeitalter beschäftigt. Timo Versemann wird im September 2020 sein Vikariat in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beginnnen.

Zum Video

Kurzvortrag von Barbara Banczyk:
„Das wird man ja noch sagen dürfen.“- NEIN

Für weniger Hass und Hetze im Netz.
Verfolgen statt nur Löschen – eine Initiative der Landesanstalt für Medien NRW

Barbara Banczyk hat Medienwissenschaften mit den Schwerpunkten Medienpsychologie und Medienmanagement an der Universität zu Köln studiert. Seit 2008 ist sie Referentin bei der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LFM NRW), aktuell im Team Aufsicht; seit 2009 auch Prüferin der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

Der Kurzvortrag ist am Schluss dieses Artikels im pdf-Format bereit gestellt.

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hbl / 08.04.2020



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