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Wie geht #digitaleKirche?

Timo Versemann: From #hatespeech to #hopespeech in den Social Media

Im Netz begegnen uns zunehmend Hass und Hetze. Das Projekt „Netzteufel“ der Evangelischen Akademie zu Berlin möchte dem etwas entgegensetzen und einen Beitrag dazu leisten, dass die sozialen Medien mehr als nur ein interaktiver Raum sind. Sie sollen (wieder) zu einem sozialen Raum werden, in dem die Würde des Anderen respektiert wird.

Startpunkt des Projektes war die Beobachtung, dass es heute in den sozialen Medien viele Menschen verachtende Kommentare gibt. Timo Versemann, Projektleiter von „Netzteufel“, führt das hier im Video-Statement am  Beispiel von Äußerungen zu Homosexualität vor Augen.

„Es gibt viele Beiträge in Social Media, die Menschen verachten aufgrund ihrer sexuellen Lebensweise, weil sie gleichgeschlechtlich leben und lieben und dass andere  Menschen das für unvereinbar halten mit ihrem Glauben.“ Sie belassen es aber nicht dabei, so der Theologe weiter, “… sondern in ihren Äußerungen verachten sie die Lebensgrundlage dieser Personen.“

Gott hat uns aber in Vielfalt geschaffen und dass gilt es anzuerkennen, unterstreicht Timo Versemann.. Es ist eine Kernthese des Projekts „Netzteufel“, dass hinter vielen Hassäußerungen letztlich Angstbilder stehen. Deshalb will „Netzteufel“ diesen Angstbildern neue Bilder der christlichen Hoffnung entgegensetzen. Diese Hoffnungsbilder sollen dazu beitragen, dass „wir alle würdevoll in unseren Unterschieden miteinander leben können.“

Das Statement wurde am Rande des Barcamps Kirche Online der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche 2018 in Köln aufgezeichnet.

Zum Projekt:
„Der Teufel auch im Netz“ ist ein Projekt an der Evangelischen Akademie zu Berlin, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Ziel ist die Analyse demokratiefeindlicher Äußerungen in den Sozialen Medien, die sich auf christliche Motive stützen. Entwickelt werden theologisch anspruchsvolle Gegennarrative und Handlungsstrategien.

Mehr Informationen 

Zur Person:
Timo Versemann wurde in Buchholz in der Nordheide geboren. Er hat Evangelische Theologie in Tübingen und Berlin studiert. Im Sommer 2017 hat er sein erstes theologisches Examen in Hamburg abgelegt. Sein theologischer Schwerpunkt lag in den vergangenen Jahren auf der Dialektik von Widerstand und Versöhnung, seine Examensarbeit trug den Titel: „Das Abendmahl als ‚Sakrament der Versöhnung‘ – im Horizont ökumenischer Verständigung“. Neben dem Studium hat er sich mit netzpolitischen Fragen von IT-Sicherheit, digitaler Kommunikationskultur und mit Grundrechten im digitalen Zeitalter beschäftigt.

(Quelle: https://www.eaberlin.de/team/studienleitung/projektleitung-timo-versemann/)

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hbl, ms / 17.10.2019



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