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Hella Blum
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Eine ältere Dame sitzt im Garten und schaut in ihren Laptop © bnenin - adobe.com Foto © bnenin - adobe.com

Tagungsdokumentation: "Mehr digitale Souveränität gewinnen" am 28. und 29. April 2021

Das Internet hat noch viel Raum

Die Frühjahrstagung der Reihe "Mehr digitale Souveränität gewinnen"hat digitale Projekte von und mit Senior:innen in den Blick genommen. Die Vorträge und Workshops sind in diesem Artikel zusammengestellt und abzurufen. Eingeladen hatten die Evangelische Akademie im Rheinland, das  Dezernat 4.3 des Landeskirchenamts der Evangelischen Kirche im Rheinland und die Melanchthon-Akademie Köln.  

Digitalisierung und Internet verändern Alltag und Lebenswelt. Skepsis und Optimismus begleiten diese Entwicklungen. Die Tagungsreihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“ nimmt jeweils einen konkreten Aspekt in den Blick, der für die Gesellschaft ebenso wie für die Kirche relevant ist. Neben Impulsen aus theologischer und medienethischer Perspektive bietet die Tagung Praxistipps für kirchliche Einrichtungen zum jeweiligen Tagungsthema.

Wie kann die aktive Teilhabe von Älteren im Netz gestärkt werden?
Im Frühjahr 2021 widmete sich die Tagungsreihe der älteren Generation. Das Internet bietet  vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren und zu vernetzen. Doch eine neue Studie der BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen hat auf die mangelnde Teilhabe von Älteren an digitalen Angeboten aufmerksam gemacht. 

Wo liegen die Ursachen? Wie können Kirche, Diakonie und Zivilgesellschaft die aktive Teilhabe stärken? Welche gelungenen Beispiele gibt es?

Dazu holte die Tagung unterschiedliche Stimmen aus Forschung und Praxis ein und stellte in Workshops Best Practice vor. Wegen der Corona-Pandemie fand die Tagung online statt.

Vorträge von

Workshops mit

 

Cornelia Coenen-Marx. Foto: privat Cornelia Coenen-Marx. Foto: privat

Über die Vorträge und Referent:innen

Vortrag: 
Zerbrechlich. Endlich. Souverän

Theologische Überlegungen zur Partizipation Älterer in der Digitalisierung

Zur Videodokumentatiion des Vortrags

Oberkirchenrätin a.D. Pastorin Cornelia Coenen-Marx,
Autorin und Inhaberin der Agentur „Seele und Sorge“

Zur Person:

Cornelia Coenen-Marx, geb.1952,  ist Pastorin, Autorin und Inhaberin der Agentur „Seele und Sorge“ (Impulse, Workshops, Beratung). Bis 2015 war die Oberkirchenrätin a.D. Sozialreferentin der EKD, zuvor u.a. Theologischer Vorstand der Kaiserswerther Diakonie.

Veröffentlichungen u.a.: „Die Seele des Sozialen“, 2013, „Noch einmal ist alles offen“ 2016, Aufbrüche in Umbrüchen“, 2017. Während der Coronakrise organisierte sie die Webkonferenz „ Oma trotzt Corona- Die Krisenexpert*innen“
Neuerscheinung (April 2021):

Cornelia Coenen-Marx, Beate Hofmann (Vorwort):
Die Neuentdeckung der Gemeinschaft.
Chancen und Herausforderungen für Kirche, Quartier und Pflege.
1. Auflage 2021. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht

Mehr Informationen:
www.seele-und-sorge.de

 

Nicola Röhricht. Foto: H. Sachs - BAGSO Bild-LupeNicola Röhricht. Foto: H. Sachs - BAGSO

Digitale Teilhabe ist gesellschaftliche Teilhabe

Nicola Röhricht, Referentin für Digitalisierung und Bildung, BAGSO- Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.

Zur Videodokumentation des Vortrags

Zur Person
Nicola Röhricht, Jahrgang 1967, ist Diplom Kulturpädagogin. Die Mutter von drei Kindern arbeitete nach dem Studium fünf Jahre in der Gleichstellungsarbeit, danach schloss sich eine Familienphase an. Seit 2003 ist Nicola Röhricht bei der BAGSO in verschiedensten Projekten tätig. Seit 2019 ist sie Referentin für Digitalisierung und Bildung.

Christian Carls. Foto: Diakonie RWL LupeChristian Carls. Foto: Diakonie RWL

Vernetzt - und dann?
Begegnung gestalten - online und offline in guter Verbindung

Zur Videodokumentation des Vortrags

Christian Carls
Referent beim Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. - Diakonie RWL

Zur Person
Christian Carls ist Referent im Zentrum Freiwilligendienste des Diakonischen Werks Rheinland-Westfalen-Lippe. Der Kommunikationswissenschaftler begleitet seit 1997 Online-Gruppen in den Bereichen Bildung und Engagement. Publikationen unter anderem zu den Themen Einsamkeit und zur sozialen Teilhabe älterer Menschen.

Dagmar Hirche. Foto: Stefan Maria Rother - Wege aus der EInsamkeit LupeDagmar Hirche. Foto: Stefan Maria Rother - Wege aus der EInsamkeit

Workshop: Geht nicht, gibt es nicht. Wege finden das es geht.
Wenn Aktivitäten mit  Menschen zwischen 65 und 95 Jahren analog nicht gehen, gehen sie aber digital.
mit Dagmar Hirche, Vorsitzende von Wege aus der Einsamkeit e.V. 

Die Präsentation von Dagmar Hirche über die Aktivitäten von "Wege aus der Einsamkeit e.V." ist am Schluss dieses Artikels zum Abruf bereit gestellt.

Zur Person
Dagmar Hirche, Jahrgang 1957, studierte Betriebswirtin, seit 40 Jahren in Führungspositionen in der Dienstleistungsbranche aktiv, ist seit 2007 Vorstandsvorsitzende des Vereins Wege aus der Einsamkeit e.V., den sie mitgründete. Sie hat sich auf die Agenda geschrieben, dem Alter ein positives Image zu verleihen. Digitalisierung spielt für sie eine besondere Rolle. Sie fordert, dass digitale Bildung nicht vor Älteren Halt macht und setzt sich dafür ein, dass Menschen jenseits der 65 einen Zugang zur digitalen Welt erhalten. Selbst hat sie zusammen mit Ehrenamtlichen seit 2016 über 8.000 Menschen zwischen 65 und 94 Jahren im Umgang mit dem Tablet/Smartphone analog in Hamburg und Berlin geschult. Seit März 2020 hat sie alle Aktivitäten Corona bedingt ins Digitale verlagert und viele Menschen zwischen 65 und 89 Jahren mitgenommen. In vielen Diskussionsrunden ist Dagmar Hirche oft als Gesprächspartnerin oder als Rednerin zum Thema Alter und Digitalisierung eingeladen. Auf dem YouTube Kanal gibt es viele Erklärvideos zu diesem Thema

Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

 

Gunhild Grossmann. Foto: privat LupeGunhild Grossmann. Foto: privat

Workshop: Engagiert digitaler werden
Digitale Wege mit und für ältere Menschen in Kirchengemeinde und Kirchenkreis Aachen

mit Gunhild Grossmann, Leiterin der der Evangelischen Initiative „Engagiert älter werden“ in Aachen und Leiterin des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks in Aachen

Zur Person
Als Diplom Sozialpädagogin arbeitete Gundhild Grossmann 18 Jahre mit geringer Stundenzahl in der Seniorenarbeit der Kirchengemeinde Aachen. 2007 kam die Leitung der Evangelischen Initiative „Engagiert älter werden“ hinzu. Ein innovatives Projekt, das älteren Menschen eine Plattform bietet, ihre Herzensanliegen, ihre Talente und ihr Lebenswissen für- und miteinander zu gestalten. In diesem Rahmen haben wir Fortbildungsfestivals für Ehrenamtler*innen und vieles andere mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk gemeinsam entwickelt und durchgeführt. Seit sechs Monaten leitet Gunhild Grossmann nun darüber hinaus mit einer halben zusätzlichen Stelle zusätzlich das Evangelische Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen.

Wolf-Dieter Scheid. Foto: privat LupeWolf-Dieter Scheid. Foto: privat

Workshop: Das Virtuelle Mehrgenerationenhaus
Entdeckungen und Erfahrungen in einer Kultur der Digitalität

mit Wolf-Dieter Scheid, pädagogischer Mitarbeiter bei der Landesarbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung im Saarland

Zur Person:

Wolf-Dieter Scheid (*1961) lebt und arbeitet in Saarbrücken. Von 2002-2004 war er Studienleiter Medien an der Evangelischen Akademie im Saarland. Seither arbeitet er als freiberuflicher Dozent für Film und Medien. u.a. für die Kampagne Onlinerland Saar, und ist  seit 2012 Pädagogischer Mitarbeiter bei der Landesarbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung im Saarland.

Alexandra Kasper, Digitalcoach im Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Köln. Foto: privat Alexandra Kasper, Digitalcoach im Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Köln. Foto: privat

Workshop: #Dibemat – digitale Teilhabe durch digitale Betreuung
Eindrücke aus der Arbeit mit dem Konzept #Dibemat - Digitale Betreuung Maternushaus

mit Alexandra Kasper, Digitalcoach beim Caritasverband Köln, und Katrin Schäfer, Mitarbeiter Soziale Betreuung / Digitale Betreuung und Ehrenamtskoordinatorin, Caritasverband Köln  

Die Präsentation über das Konzept #Dibemat ist am Schluss dieses Artikels zum Abruf bereit gestellt. 

Zu den Personen
Alexandra Kasper hat einen B.A. Soziale Arbeit. Sie arbeitet bei der Caritas Köln als Digitalcoach, aktuell im Altenzentrum Sankt Maternushaus. Dort ist sie Mitarbeiterin für Soziale Betreuung und Digitale Betreuung und verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Darüber hinaus ist sie Vorstand des Fördervereins St. Maternus e.V.

Katrin Schäfer, Mitarbeiterin Soziale und Digitale Betreuung, Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Köln. Foto: privat Katrin Schäfer, Mitarbeiterin Soziale und Digitale Betreuung, Caritas-Altenzentrum St. Maternus, Köln. Foto: privat

 

Katrin Schäfer hat Rehabilitationswissenschaften studiert. Sie arbeitet ebenfalls bei der Caritas Köln, aktuell im Altenzentrum Sankt Maternushaus und ist dort Mitarbeiterin für Soziale und Digitale Betreuung und verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Des Weiteren ist Frau Schäfer QM-Beauftragte und Auditorin sowie Ehrenamtskoordinatorin.   

Einen kleinen Einblick in die Arbeit im Maternus-Haus gibt ein Video auf dem YouTube-Kanal eair-diskurse.
Zum Video

Auf Twitter sind Tweets von der Tagung unter dem Hashtag #digitaleSouveränität zu finden.

Im Herbst 2021 erscheint beim Evangelischen Pressedienst eine Dokumentation der Tagung in der Reihe "epd Dokumentation"  

Termin der Folgetagung „Mehr digitale Souveränität gewinnen “
Thema: Wandel kirchlicher Öffentlichkeiten
Mittwoch, 3. November 2021

Ansprechpartnerin: 
Hella Blum
Studienleitung Medien

Evangelische Akademie im Rheinland
Tel.: 0228 479898-55, Fax: 0228 479898-59
Mail an Hella Blum

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hbl / 14.04.2021



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