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Cover zur epd-Dokumentation 'Sind Bots die besseren Zuhörer?' Bild-LupeCover: epd-Dokumentation "Sind Bots die besseren Zuhörer?"

epd-Dokumentation zu Sprachassistenzsystemen erschienen

Dokumentation: Sind Bots die besseren Zuhörer?

Beim Evangelischen Pressedienst sind jetzt die Beiträge der Tagung „Sind Bots die besseren Zuhörer?“ als Dokumentation erschienen. Die Tagung zu Sprachassistenzsystemen, Social Bots und Künstlicher Intelligenz im Blick auf kirchliche und diakonische Arbeitsfelder hat im November 2019 in Köln stattgefunden.

In der Folge der Corona-Pandemie hat die Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens einen enormen Schub erfahren. In den Kirchen, zu deren Kernaufgabe Kommunikation in Gottesdienst und Seelsorge gehören, ist die Digitalisierung schon seit Jahren ein diskutiertes Thema. Die Tagung »Sind die Bots die besseren Zuhörer?« über Sprachassistenzsysteme und Künstliche Intelligenz (KI) ist in der rheinischen Kirche bereits die siebte in der Reihe »Mehr digitale Souveränität gewinnen«. Sie fand am 26. November 2019 als Kooperation zwischen der Evangelischen Akademie im Rheinland, dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Melanchthon-Akademie in Köln statt.

Erste Erfahrungen mit Sprachassistenzsystemen bei Kirche und Diakonie
Sprachassistenten wie Alexa von Amazon, Siri von Apple oder Google Assistant werden nicht nur im privaten und häuslichen Umfeld zur Steuerung von Haushaltsgeräten oder Suchanfragen auf dem Smartphone verwendet, sondern auch im Bereich der Kirche und Diakonie wird der Einsatz von Sprachassistenzsystemen für die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten getestet. Auf der Tagung wurden Projekte und erste Erfahrungen mit Sprachassistenzsystemen und dem Einsatz von Avataren in der seelsorgerischen und diakonischen Arbeit vorgestellt (siehe Ralf Peter Reimann, im Heft Seite 21, Simon Wiggen, ebd., Seite 27 und Yvonne Vogelpohl, ebd., Seite 30).

Theologisch-ethische Forderungen geben den Rahmen für kirchliches Engagement vor
Ulrich Lilie (ebd., Seite 7) und Julia Krüger (ebd., Seite 15) reflektierten die ethischen und theologischen Implikationen der Digitalisierung und daraus resultierende Forderungen für diakonische und kirchliche Arbeit. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie spricht von der »digitalen Transformation «, er hält sie für eine grundlegende Transformation unserer Gesellschaft mit weitreichenden Veränderungsprozessen, die von den gesellschaftlichen Akteuren mit Blick auf die ethischen Werte Privatsphäre, Transparenz und Fairness ausgestaltet werden sollten. »Ein großer Unterschied zu früheren Veränderungsprozessen ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Digitalisierung ihren Weg bahnt. Ein Tempo, das etablierte Industrie-Unternehmen genauso fordert wie den einzelnen Menschen. Unsere Gesellschaft und ihre Institutionen, und damit der Staat, aber auch Kirche und Diakonie, sind mehr denn je gefordert, die Gratwanderung zwischen Bewahren und Gestalten zu meistern. Einerseits braucht es Anwaltschaft für diejenigen, für die die Veränderung nicht eigenständig bewältigbare, substanzielle negative Folgen hat – oder die sich zumindest bisher noch nicht qualifiziert sehen. Andererseits sehe ich deutlich auch die Chance, die anstehende Veränderung von unserem eigenen sozialethischen Verständnis her aktiv zu gestalten.«

Kritisches Abwägen des Für und Wider  
Zum Start des Projekts »Google, Alexa, Siri, wo ist Gottesdienst in meiner Nähe?« in der rheinischen Kirche sagte Präses Manfred Rekowski: »Facebook, Google, Apple und Alexa brauchen wir nicht gut zu finden, aber dort müssen wir als Kirche gut auffindbar sein. Das gilt besonders für unsere Kirchengemeinden, denn wir wollen nah bei Menschen sein. […] Wir werden deshalb unsere Inhalte direkt auf die großen Plattformen bringen. Auf die Frage an die Sprachassistenten: ›Wo ist eine evangelische Kirche in meiner Nähe?‹ kommt leider zu häufig noch die Antwort: ›Ich kenne dieses Geschäft nicht.‹ – Dies wollen wir ändern, sodass Interessierte unsere Kirchen mit Gottesdienstzeiten leicht finden.« (Seite 21)

Quelle: Klappentext der epd-Dokumentation 33/2020

Bibliographische Angaben:
Sind Bots die besseren Zuhörer?
Sprachassistenzsysteme, Social Bots und Künstliche Intelligenz im Blick auf kirchliche und diakonische Arbeitsfelder
Mehr digitale Souveränität gewinnen VII

epd-Dokumentation 33/2020 – 11. August 2020
4.60 EURO


Die Übersicht über die Beiträge ist am Schluss des Beitrags zum Abruf bereit gestellt.

Das Heft kann direkt bei epd-Dokumentation bestellt werden. Bestellung zzgl. einer Versandkostenpauschale (inkl. Porto) von 2,50 Euro.

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hbl, ms / 17.08.2020



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