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Impuls-Vortrag beim Online-Stammtisch "Jugendarbeit und digitale Lebenswelten"

Maike Schöfer: TikTok like Jesus?!

In ihrem Video-Impuls beim Online-Stammtisch "Jugendarbeit und digitale Lebenswelten" stellte die Religionspädagogin und Vikarin Maike Schöfer im April 2021 die Smartphone-App TikTok in ihren Grundzügen vor. 

Maike Schöfer geht auf die Besonderheiten der App ein, führt aus, was sie so beliebt unter Jugendlichen macht, aber auch, was an ihr zu kritisieren ist. Doch vor allem gibt sie Anregungen, wie die App medienpädagogisch in der kirchlichen Jugendarbeit eingesetzt werden kann.

TikTok ist Teil der Lebenswelt von Jugendlichen
Für die Beschäftigung mit TikTok spricht aus Sicht von Maike Schöfer vor allem eines: "Bei aller Kritik, zu der wir noch kommen, müsst ihr anerkennen, dass das Lebenswelt der Jugendlichen ist. Das können wir nicht verneinen oder per se schlecht machen, und das ist, glaube ich, eine ganz wichtige Perspektive."

Eigenes Interesse an der Social-Media-App ist Voraussetzung für ein TikTok-Angebot der Jugendarbeit
Um mit der App zu arbeiten, sollte sich sich die jeweilige Jugendmitarbeiterin, der jeweilige Jugendmitarbeiter auch selbst auf dieser Plattform wohl fühlen: "Wenn ihr mit TikTok arbeiten wollt, ist es wichtig, dass ihr zuallererst selbst dafür begeistert seit und Lust darauf habt ... Wenn ihr abgeneigt seid und das komisch findet, gar keine Lust darauf habt, dann ist es auch nicht die App, mit der ihr arbeiten solltet in der Jugendarbeit."

Zur Person:
Maike Schöfer ist Religionspädagogin und Vikarin in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Sie bloggt auf TikTok und Instagram als @ja.und.amen und hat rund 20.000 Follower:innen auf Instagram.

Seit Mai 2021 pausiert sie dort jedoch. Dazu schreibt sie an ihre Follower:innen: "In den letzten Wochen und Monaten ist hier alles sehr schnell gegangen. Und sehr viel geworden. Insta ist gerade kein guter Ort für mich. Ich hatte keine Ruhe, Konzentration, Kreativität und Kraft mehr für meine Ausbildung. Deshalb eine Pause." Sie stellt sich selbst die Frage: "Hab ich Insta oder hat Insta mich?"

Ihr reflektierter Umgang mit den sozialen Medien kommt auch in dem Impuls-Vortrag zum Ausdruck - und das kann gerade für Jugendliche ein gutes Vorbild sein.

Maike Schöfer ist Mitglied im Content-Netzwerk Yeet des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (gep). Yeet unterstützt (christliche) Sinnfluencer:innen, die ihren Glauben, in Form von Sinnfragen, Werten und gesellschaftlichen Fragen, über die Sozialen Medien bei einer Zielgruppe von 14-39 Jahren ins Gespräch bringen. Yeet soll dazu beitragen, dass die christliche Botschaft in einer passenden Sprache vermittelt wird.

Online-Stammtisch "Jugendarbeit und digitale Lebenswelten"
Bereits seit Oktober 2018 bieten Studienleiterin Hella Blum und Nils Kruse, Kulturreferent beim Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, einmal pro Monat gemeinsam den Online-Stammtisch "Jugendarbeit und digitale Lebenswelten" an. Expert:innen stellen in dieser einstündigen Veranstaltung jeweils ein aktuelles Thema aus dem Themenfeld "Digitale Lebenswelten von Jugendlichen" vor und kommen dann ins Gespräch mit den Teilnehmer:innen, die überwiegend haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in der Jugendarbeit sind. Der Online-Stammtisch "Jugendarbeit und digitale Lebenswelten" wird von einer geschlossenen gleichnamigen geschlossenen Facebook-Gruppe begleitet, in der der Austausch fortgesetzt werden kann und Materialien aus den Treffen gepostet werden. Hella Blum und Nils Kruse laden herzlich ein, Mitglied in der Gruppe zu werden. 

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hbl, ms / 07.06.2021



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